Hollywood ist sicher der interessanteste und lukrativste Markt für Drehbuch-Autoren, aber nur wenigen nicht US-amerikanischen Autoren gelingt es, hier Fuß zu fassen. Sind deutsche Drehbücher nicht hollywood-fähig?
Sicher trifft dies auf das eine oder andere Drehbuch zu – viel häufiger werden aber ausländische Drehbücher von den Hollywood-Studios gar nicht gelesen. Weil sie nicht in der richtigen Form geschrieben sind. Und was nutzt ein inhaltlich perfektes Drehbuch, in das man all sein Wissen, dass man auf Drehbuch-Seminaren und aus den vielen wirklich guten Büchern erworben hat, wenn es nicht in der richtigen Form präsentiert wird.
Es geistert immer der Begriff von der "Hollywood-Norm" von Drehbüchern durch die verschiedenen Foren, aber nirgends ist festgelegt, wie denn nun so ein Drehbuch aussehen muss.
Unser Autor sitzt - nein, nicht in Hollywood - sondern in New York, da wo die großen Produktionsfirmen ansässig sind. Und für viele Jahre war er bei einer der großen Produktionsfirmen beschäftigt, Drehbücher zu lesen, zu bewerten und zu empfehlen - oder auch nicht. Viele wirklich gute Drehbücher mußte er dabei aussortieren, da ihre Form nicht dem "Standard" entsprach. Sein Wissen hat er in diesem Buch zusammen gefasst und es ist damit sicher das wichtigste Buch für einen Erfolg in Hollywood.
Ob ein Drehbuch gut oder schlecht ist, ist ein rein subjektives Gefühl (kennt jemand einen schlechten Film, den andere gut finden?), aber die richtige Form für ein Drehbuch ist objektiv. Da es in Deutschland keine festgelegte Norm für Drehbücher gibt, könnte dieses Buch den Grundstein für eine eigene Norm bilden.
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